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Medienmitteilung - Aus dem Gemeinderat

08.05.2019

Jahresberichte 2018 der Sozialen Dienste

Der Gemeinderat von Nidau veröffentlicht die Jahresberichte 2018 der Sozialkommission und der Abteilung Soziale Dienste Nidau. Die Sozialhilfequote der Gemeinde Nidau liegt erstmals seit Jahren deutlich unter 10% bei 9.4%. Mit ein Grund ist die bessere wirtschaftliche Lage in der Region im 2018. Ein anderer Faktor sind die über mehrere Jahre kontinuierlich weiterentwickelten Qualitätssicherungsmassnahmen. Hoch ist jedoch der Anteil an Kindern und Jugendlichen, die von der Sozialhilfe unterstützt werden (36%; Kanton Bern: 32%). Die Stadt Nidau begegnet den möglichen Risiken einer Mehrgenerationenarmut mit Investitionen in die kommunalen Arbeitsintegrationsangebote sowie in abteilungsübergreifende Aktivitäten im Bereich Frühe Förderung. 5 lokale KMU’s engagieren sich im Projekt KMU-Praktika. Der Bereich Kindes- und Erwachsenenschutz führte etwas mehr Mandate und etwas weniger Abklärungen als im Vorjahr. Die regionale Fachstelle Inkassohilfe und Bevorschussung von Unterhaltsbeiträgen führte für insgesamt 12 Gemeinden 555 Dossiers (+6%). Die wiederholt geringe Fluktuation im Personalbereich ist ein Schlüsselfaktor für die Professionalität und Effizienz der Sozialen Dienste bei der Bewältigung der anspruchsvollen Aufgaben.

 

Schulliegenschaften: Neubau Schulhaus Beunden Ost, Ausführungsmodell

Der Gemeinderat beschliesst den Neubau Schulhaus Beunden Ost im konventionellen Verfahren auszuführen, d.h. mit Unternehmern mit Einzelverträgen. Die Ausschreibungen und Vergaben erfolgen gemäss dem öffentlichen Beschaffungsrecht (ÖBV, ÖBG). Der Projektierungskredit für den Schulhausneubau wird dem Stadtrat am 20. Juni 2019 unterbreitet.

Das Schulhaus soll Anfang 2023 bezugsbereit sein. Ein wichtiger Entscheid für die Weiterbearbeitung des Projekts und die Erarbeitung des Projektierungskredits ist die Festlegung des Ausführungsmodells. Dies definiert, mit welcher Projekt- bzw. Unternehmerorganisation der Bau ausgeführt werden soll. Grundsätzlich stehen drei Ausführungsmodelle zur Auswahl: Totalunternehmer, Generalunternehmer oder ein konventionelles Verfahren mit Unternehmern mit Einzelverträgen. Das gewählte Modell ermöglicht eine schlanke und zweckmässige Ausführung sowie die Einhaltung der zeitlichen Vorgaben.

 

Jahresrechnung 2018

Der Abschluss der Jahresrechnung 2018 der Stadt Nidau weist beim Allgemeinen Haushalt einen Ertragsüberschuss von CHF 1‘216‘963.91 aus. Budgetiert gewesen war ein Defizit von CHF 3‘667‘666.10. Bereits berücksichtigt sind systembedingte zusätzliche Abschreibungen von CHF 600‘353.25. Die Jahresrechnung 2018 schliesst somit um CHF 4'884‘630.01 besser ab als budgetiert.

Auf der Ertragsseite trugen der höhere Steuerertrag von rund CHF 2 Millionen sowie der um CHF 640‘000 höhere Ertrag bei den Benützungsgebühren und Dienstleistungen wesentlich zum guten Resultat bei.

Auf der Ausgabenseite fielen die Aufwände für den baulichen und betrieblichen Unterhalt (CHF 515‘000), die Dienstleistungen und Honorare (CHF 670‘000), die Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen (CHF 170‘000) und der Personalaufwand (CHF 730‘000) tiefer aus als budgetiert. Die Belastung beim Finanz- und Lastenausgleich (FILAG) war zudem um CHF 240‘000 tiefer als im Budget für 2018 vorgesehen.

Am 20. Juni liegt die Jahresrechnung 2018 dem Stadtrat zur Genehmigung vor.

 

General-, Delegierten- und Abgeordnetenversammlungen

Der Gemeinderat nimmt die Geschäfte der Legislativversammlungen folgender Institutionen zur Kenntnis:

-       Gemeindeverband Ruferheim Nidau

-       Wohnbaugenossenschaft Daheim

-       Anzeiger-Genossenschaft Nidau

-       Tageselternverein Seestern

Weitere Informationen.

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