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Postulat: Regelmässige Recyclingstellen an den Nidauer Gewässern

20.06.2019

Vorstossart:

Postulat
Vorstoss-Nr.: P 211
Richtlinienmotion: ---
Beantwortung im Stadtrat: im Rat noch nicht behandelt
Eingereicht am: 20.06.2019
Eingereicht von: Rubin Michael (Grüne)
Mitunterzeichnende:

Blösch Paul, Bongard Bettina, Deschwanden Inhelder Brigitte, Döhrbeck Michael, Egger Tobias, Hauser Joel, Kallen Nils, Kallen Noemi, Kast Esther, Kessi Damian, Kessi Valérie, Lucchini-Gutiérrez Olea Maria del Carmen, Lützelschwab Rickenbacher Kathleen, Marolf Thomas, Stucki-Steiner Carine

Beschluss Gemeinderat:
Aktenzeichen: nid 0.1.6.2 / 1.9
Ressort:
Antrag Gemeinderat:

 

Antrag

Der Gemeinderat von Nidau soll in Absprache mit den zuständigen Ämter des Kt. Bern prüfen, in welchen Abständen und an welchen Plätzen entlang dem Ufer der Nidauer Gewässer Abfallentsorgungsstellen (z.Bsp. verschiedenfarbige Container wie auf dem Hundemätteli oder oberhalb des Badestegs beim Balainen-Schulhaus) installiert werden können. Zudem soll geprüft werden, ob eine Reinigung von verwehtem oder wild deponiertem Abfall nicht teuer ist, als das Leeren und Bewirtschaften weiterer Container, umweltfreundlicher ist es auf alle Fälle. Weiter soll abgeklärt werden, ob bei den Abfallkübeln auch eine Aufklärung betreffend Verrottungsdauer und/oder Verunreinigung (vgl. PET Flasche 450 Jahre und Zigarettenstummel verseucht 401 Grundwasser) im Sinne der Aufklärung der Bevölkerung angebracht werden kann.

 

Begründung

Gerade während der warmen Jahreszeit sind die Ufer und Gewässer auf dem Nidauer Gemeindegebiet stark genutzt. Wo sich viele Menschen tummeln, entsteht zwangsläufig viel Abfall. Leider ist es nicht mehr üblich, die so entstandenen Abfälle wieder mitzunehmen.

Bereits heute stehen in regelmässigen Abständen öffentliche Abfallkübel bereit. Diese sind allerdings häufig überfüllt und so türmen sich die Abfälle neben den Abfallkübel und werden bei Wind weitherum verteilt und gelangen gerade in Nidau schnell in die Gewässer, ihres Zeichens besonders sensible Lebensräume. Verstärkt wird dieser Umstand dadurch, dass gerade platzintensive Gebinde wie Glas- und PET-Flaschen, Pizza- und Getränkekartons, etc. nicht separat entsorgt werden können und so die vorhandenen Abfallkübel zum überquillen bringen.

Mittels gezielter immer mal wieder wechselnder Aufklärung sollen die Konsumentinnen sensibilisiert werden und somit ein nachhaltiges Umdenken stattfinden. Gerade jetzt in der Zeit der Klimastreiks kann man auch junge Menschen dafür gewinnen, sich mehr mit dem eigenen Konsumverhalten auseinander zu setzen.

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit den farbigen Container am Nidauer Seeufer scheint eine Ausdehnung dieses Konzeptes auf die übrigen Uferpartien sicherlich sinnvoll.

 

Weitere Informationen.

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