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Motion: Überparteiliche Motion Flüchtlingslager Moria: Nidau muss handeln!

24.09.2020

Vorstossart:

Motion
Vorstoss-Nr.: M 198
Richtlinienmotion: ---
Behandlung im Stadtrat: im Rat noch nicht behandelt
Eingereicht am: 22.09.2020
Eingereicht von: Kallen Nils (SP), Rubin Michael (Grüne)
Mitunterzeichnende:

--

Beschluss Gemeinderat: --
Aktenzeichen: nid 0.1.6.2 / 4.7
Ressort: Präsidiales
Antrag Gemeinderat: --

Antrag

Die Gemeinde Nidau soll sich beim Bund dafür einsetzen, dass Gemeinden, die sich dazu bereit erklären, Flüchtlinge, aufnehmen können.

Zudem soll sie sich gegenüber dem Bund bereit erklären, Flüchtlinge aufzunehmen.

 

Begründung

Seit der Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria auf der Insel Lesbos haben 13'000 Menschen jegliche Lebensgrundlage verloren. Die aktuelle COVID-19 Pandemie verschärft die Situation zusätzlich.

Die Situation ist nicht nur für die Geflüchteten, sondern auch für die Bewohner der Insel Lesbos untragbar. Der Bundesrat soll den Gemeinden ermöglichen, nach ihrer Möglichkeit direkt betroffene Menschen aufzunehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt geht es nicht darum, Verantwortlichkeiten zu klären, sondern schlicht um die Rettung von Menschenleben.

Die Schweiz darf auf eine lange humanitäre Tradition zurückblicken, sei es die Aufnahme von französischen Soldaten im Jahr 1871, die Aufnahme kriegsversehrter Kinder während und nach dem zweiten Weltkrieg oder die Aufnahme von ungarischen Flüchtlingen in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts, um nur einige Beispiele zu nennen.

Heute stehen wir vor der Entscheidung, ob wir stolz unsere humanitären Traditionen weiterführen wollen oder ob wir nachfolgenden Generationen erneut erklären müssen, dass unsere Werte nur dann Anwendung finden, wenn es uns passt.

 

Vorstoss im Original

Vorstoss im Original
Typ Titel Bearbeitet
Datei PDF document M198 Überparteiliche Motion Flüchtlingslager Moria Nidau muss handeln 24.09.2020

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