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Massnahmen DNN

Die im Jahr 2016 eingesetzte Delegation Nachhaltiges Nidau (DNN) unter der Leitung von Stadtpräsidentin Sandra Hess hat dem Gemeinderat am 8. Juni 2020 ein Massnahmenpaket von zwölf kurz- bis langfristigen Schwerpunkten unterbreitet, welche die Energiestadt Nidau prioritär weiterverfolgen wird. Die Delegation überprüft die Fortschritte dieser Schwerpunkte und berichtet dem Gemeinderat regelmässig über deren Umsetzungsstand.

Die folgenden Massnahmen bilden die Schwerpunkte der Energiestadt für das laufende Jahr:

 

1. Koordination DNN
Das Pflichtenheft der DNN wurde neu formuliert und angepasst: Die DNN nimmt innerhalb der Verwaltung die Funktion der Koordination und Motivation im Bereich Nachhaltigkeit wahr. Sie unterbreitet dem Gemeinderat Vorschläge zur Umsetzung entsprechender Massnahmen und prüft deren Umsetzung. Sie begleitet die Massnah-men für die Re-Zertifizierung der Energiestadt.

2. Effiziente öffentliche Beleuchtung
Die veralteten Leuchtkörper in den öffentlichen Kandelabern sollen durch sparsame und nachhaltige LED- oder LCD-Quellen ersetzt werden.

3. Umsetzung EnerCoach
Mit der Erstellung einer Energiebuchhaltung für die städtischen Liegenschaften können in Zukunft Aussagen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Einsatz von erneuerbaren Energien der jeweiligen Gebäude oder Anlagen gemacht werden.

4. Eigentümerverbindliche Instrumente
Bei der Erarbeitung der neuen teilbaurechtlichen Grundordnungen zu den Gebieten Altstadt, Guido-Müller-Platz, AGGLOlac und „Weiteres Stadtgebiet“ wurden Auflagen berücksichtigt, die Grün- und Freihaltezonen fördern und das Ziel einer Aufwertung der Landschaft und Natur verfolgt.

5. Energetische Planung Schulraum
Bei Sanierungen der Nidauer Schulhäuser werden energetische Komponenten (Photo-voltaik) eingesetzt. Neubauten werden entsprechend dem Minergie-Standard zertifiziert.

6. Nachhaltige Beschaffung
Der Gemeinderat hat am 28. April 2020 eine Richtlinie zur nachhaltigen Beschaffung erlassen. Damit sollen die Umweltbelastung reduziert, Ressourcen geschont sowie Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz verbessert werden.

7. Zusatzmassnahmen im Energiebereich (Reglemente, Verordnungen u.Ä.)
Mit einer Abgabe auf dem Stromverbrauch sollen öffentliche und private Projekte in den Bereichen Energie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit finanziellen Beiträgen gezielt gefördert werden. Der Gemeinderat hat eine Revision des bestehenden Förderreglements verabschiedet, das dem Stadtrat im Juni unterbreitet werden soll.

8. Gesamtverkehrskonzept
Mit der Umsetzung des Gesamtverkehrskonzepts sollen der Fuss- und Langsamverkehr in Nidau sicherer und attraktiver werden sowie der motorisierte Individualverkehr auf ein verträgliches Mass begrenzt werden.

9. Abfall und Recycling
Für eine gesamtheitliche und ressortübergreifende Bearbeitung des Themas Abfallbeseitigung & Recycling wurde vom Gemeinderat eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Sie setzt sich mit der Schaffung eines Entsorgungshofes und einer zeitgemässen und nachhaltigen Entsorgungsinfrastruktur auseinander.

10. Realisierung Seewassernutzung
Es wird die Umsetzung eines Wärmeverbundes geprüft mit dem Ziel, weite Teile des Nidauer Stadtgebiets mit erneuerbarer Energie aus dem See zu versorgen. Es ist geplant, dass sich die Stadt Nidau mit einem Aktienpaket an diesem Projekt beteiligt und über die Einsitznahme im Verwaltungsrat auch über die strategische Ausrichtung des Unternehmens mitbestimmen kann.

11. Kommunikation
Die Delegation informiert in einer jährlichen Berichterstattung den Gemeinderat über die Fortschritte zu den einzelnen Massnahmen. Weiter stellt sie diese Information auf der Website  für die Bevölkerung und Interessierten zur Verfügung.

12. Bus 2020
Um in Nidau eine bessere ÖV-Erschliessung des See- und Beundenquartiers zu erreichen, wird per Fahrplanwechsel im Dezember 2020 eine neue Buslinie eingeführt.

Weitere Informationen.

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